SSL-Checker:
wann läuft Ihr Zertifikat ab?
Prüfen Sie das SSL-Zertifikat jeder Website: Ablaufdatum, die vollständige Kette mit Intermediates, die Hostname-Abdeckung und die Protokoll-Konfiguration. Jeder Befund wird in verständlicher Sprache erklärt — mit der Behebung für alles, was nicht stimmt.
Internes oder vom Netz getrenntes Zertifikat dekodieren
bleibt in Ihrem BrowserAblauf, Kette, Hostname und Protokolle
Hinter “Ist mein SSL in Ordnung?” stecken in Wahrheit vier Fragen. Wir beantworten alle in einem Durchgang.
Ablaufdatum
Ursache Nummer 1 für Zertifikatsausfälle. Wir zeigen das exakte Datum, die verbleibenden Tage und wie weit es in seiner Laufzeit fortgeschritten ist.
Die vollständige Kette
Leaf, Intermediates, Root. Browser verzeihen ein fehlendes Intermediate — curl, Android und Zahlungs-APIs nicht.
Hostname-Abdeckung
Deckt das Zertifikat den Namen ab, den Sie ausliefern? SANs und Wildcards werden gegen Ihren Host geprüft — www eingeschlossen.
TLS-Konfiguration
Welche Protokollversionen antworten, ob die veralteten Versionen TLS 1.0/1.1 abgeschaltet sind, HSTS, OCSP-Stapling — die Einstellungen hinter dem Schloss-Symbol.
Wenn Ihr Browser einen Zertifikatsfehler zeigt
Jede Browser-Warnung unten steht für genau ein Zertifikatsproblem — mit der passenden Behebung.
Das Zertifikat ist abgelaufen — oder noch nicht gültig. Eine falsch gestellte Uhr auf dem Gerät des Besuchers löst es ebenfalls aus, aber fangen Sie mit der Erneuerung an.
Der Browser kann das Zertifikat nicht bis zu einem vertrauenswürdigen Root zurückverfolgen — selbstsigniert, oder der Server sendet sein Intermediate nicht mit.
Das Zertifikat ist in Ordnung — nur für einen anderen Namen. Der Host, den Sie ausliefern, steht nicht in den SANs (Klassiker: www fehlt).
Die Firefox-Variante einer kaputten Kette. Firefox ist strenger als Chrome: Fehlende Intermediates holt er nicht einfach selbst nach.
Die Sammelwarnung. Klicken Sie auf Erweitert, um den eigentlichen Fehlercode darunter sichtbar zu machen — und ordnen Sie ihn dann dieser Liste zu.
Das typische Zeichen für ein fehlendes Intermediate. Desktop-Chrome lädt es stillschweigend nach; ältere Android-Versionen und strenge Clients verweigern die Verbindung.
Nicht nur Websites auf 443
Zertifikate sitzen auch auf Mailservern, Admin-Oberflächen und APIs — und genau die laufen unbemerkt ab. Richten Sie den Checker auf diese Ziele:
- Mailserver — SMTPS :465, IMAPS :993, POP3S :995 (TLS ab dem ersten Byte; STARTTLS-Ports wie :587 schalten erst mitten in der Sitzung um und antworten hier nicht)
- Admin-Oberflächen & APIs — :8443 und ähnliche Ports
- Blanke IPs — mit einem SNI-Hostnamen, wenn eine IP mehrere Zertifikate ausliefert
- Interne Zertifikate — wir kommen nicht in Ihr Intranet, also fügen Sie das PEM ein: Wir dekodieren es direkt in Ihrem Browser. Nichts wird hochgeladen.
Beispiele
Host : PortPrüfen Sie es selbst mit openssl
Zu jeder Prüfung auf dieser Seite gibt es ein Kommandozeilen-Äquivalent. Hier ist der Spickzettel — wir führen sie nur alle auf einmal aus und übersetzen die Ausgabe.
Häufige Fragen
Geben Sie oben Ihre Domain ein — das Urteil beginnt mit dem exakten Ablaufdatum und den verbleibenden Tagen, dazu eine Zeitleiste, die zeigt, wie weit das Zertifikat in seiner Laufzeit fortgeschritten ist. Damit Sie nicht mehr von Hand nachsehen müssen, hinterlassen Sie Ihre Adresse am Ergebnis: Wir lesen genau dieses Zertifikat täglich neu und schreiben Ihnen 30, 14, 7 und 1 Tag vorher — ohne Konto. Für mehrere Zertifikate mit einer Vorlaufzeit Ihrer Wahl gibt es die SSL-Zertifikatsüberwachung.
Ihr Server sendet vermutlich nur sein eigenes Zertifikat, ohne das Intermediate, das es mit einem vertrauenswürdigen Root verbindet. Desktop-Chrome holt sich das fehlende Stück selbst; die meisten anderen Clients nicht. Die Behebung ist eine einzige Zeile: Liefern Sie die vollständige Kette aus, zum Beispiel fullchain.pem statt cert.pem.
Ja — tragen Sie im Port-Feld 465 oder 993 für Mail ein, 8443 für eine Admin-Oberfläche oder jeden anderen Port, der ab dem ersten Byte TLS spricht. Ports, die im Klartext beginnen und erst per STARTTLS hochstufen (587, 25, 143, 110), sind die Ausnahme: Die Prüfung öffnet eine direkte TLS-Verbindung, deshalb antworten diese Ports nicht. Sie können auch eine blanke IP prüfen und einen SNI-Hostnamen angeben, wenn eine Adresse mehrere Zertifikate ausliefert.
Ein öffentlicher Checker erreicht keine 10.x-Adressen — er muss es aber auch nicht. Fügen Sie das PEM ein, und wir dekodieren es vollständig in Ihrem Browser: Inhaber, SANs, Aussteller, Ablauf, Schlüssel. Das Zertifikat verlässt Ihren Rechner nie.
Kryptografisch nicht — Browser vertrauen Let’s Encrypt, Sectigo, GlobalSign und dem Rest gleichermaßen. Der praktische Unterschied ist die Laufzeit von 90 Tagen: Die automatische Erneuerung scheitert lautlos — ein gestoppter Cron-Job, ein verschobener Webroot, eine neue Firewall-Regel — und genau deshalb ist die Ablaufüberwachung bei kostenlosen Zertifikaten wichtiger, nicht unwichtiger.
Chrome: auf das Schloss-Symbol (oder das Regler-Symbol) klicken, dann »Verbindung ist sicher«, dann »Zertifikat ist gültig«. Safari: Schloss-Symbol, dann »Zertifikat anzeigen«. Firefox: Schloss-Symbol, dann »Verbindung sicher«, dann »Weitere Informationen«. Sie sehen dieselben Felder wie in diesem Tool — nur ohne die Kettenprüfung und ohne das Urteil.
Kostenlos, ohne Registrierung. Zu jedem Ergebnis gehören ein dauerhafter Link zum Teilen und ein SVG-Status-Badge, das Sie in eine README oder ein Dashboard einbinden können. Und wenn Sie eigentlich wollen, dass Ihnen jemand Bescheid gibt, bevor etwas abläuft, ist das die SSL-Zertifikatsüberwachung von Uptimia. Sie beginnt bei den kostenpflichtigen Tarifen — ein Zertifikat im Basic-Tarif, 10 im Professional-Tarif, 100 im Enterprise-Tarif — und die 30-Tage-Testphase enthält sie vollständig, mit 50 Zertifikaten und ohne Kreditkarte.
Gratis-Tools sind erst der Anfang.
Uptimia hält Ihre Websites am Laufen.
Verfügbarkeit, SSL, Domain-Ablauf, Ladezeit, Transaktionen – aus 171+ Standorten weltweit überwacht. 30 Tage kostenlos.